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Münzenhandlung G. Hirsch Nachfolger
Auction 314  23-24 September 2015
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Lot 2595

Estimate: 2000 EUR
Lot unsold
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GRIECHISCHE MÜNZEN, ASIEN, KUSCHANSASANIDEN
WAHRAM. 350-, Au-Dinar. Nach 360 n. Chr. Kuschanschah mit Globuskrone und Dreizack steht l. vor Feueraltar. Rs: Gott Shiva steht frontal mit Kranz und Dreizack, im Hintergrund Stier. Göbl DB vgl. 819. 7.80g, Druckstellen. vz/ss

Um 230 n. Chr. spaltete sich das Kuschanreich; der östliche Teil mit der Hauptstadt Taxila blieb unabhängig, während der westliche unter die Kontrolle der neuen sassanidischen Großmacht fiel und von Klientelkönigen, den Kuschanshahs regiert wurde. Sie waren mächtige Vasallen, die oft mehr ihre eigenen Interessen verfolgten als die ihrer persischen Oberherren. Der sassanidische Großkönig Hormazd II. heiratete sogar die Tochter eines Kuschanshahs. Ihr Einfluß begann erst mit dem Auftauchen der Hephtaliten (Weiße Hunnen) zu schwinden, die zu Beginn des 5. Jh. n. Chr. schließlich die Reste des kuschano-sassanidischen Gebiets im heutigen Afghanistan eroberten.
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