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Fritz Rudolf Künker GmbH & Co. KG
Auction 300  1 Feb 2018
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Lot 24

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Estimate: 30 000 EUR
Price realized: 26 000 EUR

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KURFÜRST FRIEDRICH WILHELM, DER GROSSE KURFÜRST, 1640-1688. 10 Dukaten 1658 CT, Berlin, auf die Erlangung der Souveränität im Herzogtum Preußen durch die Verträge von Wehlau und Bromberg. 34,63 g. Geprägt mit den Stempeln des 5 Dukaten-Stückes. PRO VIDENTIÆ HÆC DIVINÆ OBNO - XIA Der Kurfürst in Kurornat reitet r., in der erhobenen Rechten Zepter, in der gesenkten Linken Schwert, unten Stadtansicht//* FRID : WILH : / D . G • MARCH : BR : / S • R • I • ARCHICAM : / ET ELECT : MAGDEB / P . I . C . M . S . POM : C • V • / SIL : CR • CARN : DUX / BURG : N . P . H . ET M / C . M . ET R . D . I . R / Arabeske mit der Signatur C - T (Carol Thauer, Münzmeister in Berlin 1645-1658). Fb. -; v. Arnim (Ducaten) -; v. Schr. - (zu 2169, dort als 5 Dukaten).
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Sehr schönes Exemplar
Exemplar der Auktion Münzen und Medaillen AG 48, Basel 1973, Nr. 278.
Während des Zweiten Nordischen Krieges (1650-1660/1), der vor allem zwischen Polen und Schweden ausgetragen wurde, befand sich das Kurfürstentum mit seinen von Polen belehnten Besitzungen (Preußen) im Durchmarschgebiet der Schweden. Durch ein Bündnis mit den Schweden erlangte Friedrich Wilhelm 1656 im Vertrag von Labiau die Souveränität für Preußen. Ein Jahr später stand er auf der kaiserlichen Seite gegen die Schweden. Nun konnte er sich auch vom Lehnsherrn Polen die lehnsfreie Herrschaft über Preußen anerkennen lassen, die in den Verträgen von Wehlau und Bromberg 1657 festgehalten wurde.
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